50 Prozent aller Menschen weltweit leben in ländlichen Regionen. In Deutschland sind es immerhin 42 Prozent. Gleichzeitig geben beinahe doppelt so viele Deutsche (78%*) an, dass sie lieber in einem Dorf oder einer Kleinstadt leben möchten.
In der öffentlichen Wahrnehmung wird das menschliche Gestaltungspotenzial meist räumlich in den Metropolen verortet und dort entsprechend gefördert. Dort wird der Raum knapp und die Luft immer schlechter, während es von beidem auf dem Land genug gibt.
Im Kontrast der beiden (Stadt und Land) wird offensichtlich: Im erforderlichen Gedankenaustausch, darf es nicht mehr darum gehen Metropole und Dorf in Opposition zueinander zu bringen, sondern zu erkennen, dass Ökologie, auch in diesem Fall, nur in Symbiose funktioniert.
Wer Kulturhauptdorf 2025 wird, spricht demnach auch eine Einladung an den nächstgelegenen urbanen Raum aus, die Perspektive zu wechseln und einzutauchen, in andere Formen der Wahrnehmung, Reflexion, Gestaltung und Aufführung von Zukunft.
Kulturhauptdörfer bewerben sich nicht. Sie werden nicht gewählt, sondern ernennen sich selbst.
Jedes Dorf, jede ländliche Region und auch jede kleinere Stadt kann ein Kulturhauptdorf werden. Wir laden andere Dorfgemeinschaften ein, es uns gleich zu tun und ebenfalls #KULTURHAUPTDORF2025 zu werden.
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